Donnerstag, 25. April 2019, 19:00 Uhr - Lesung
Saal des Kulturzentrums Reichenstraße, Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg

„Die Sozialistin Clara Zetkin (1857 – 1933) war jahrzehntelang die treibende Kraft: in der deutschen Sozialdemokratie, auf der europäischen Bühne und nicht zuletzt als Sekretärin der 1907 gegründeten Sozialistischen Fraueninternationale. Im württembergischen Stuttgart redigierte sie das SPD-Blatt „Die Gleichheit“ und hatte es mit 125.000 Abonnements zur international führenden Frauenzeitschrift gebracht. Im Sommer 1914 begann es jedoch zu flackern, hier wie dort: In Beruf und Politik kam es zur Katastrophe. Das Kippen der internationalen Sozialdemokratie in eine selbstverschuldete Unmündigkeit, zurück unter die bürgerliche Vormundschaft, der einst Lassalle die junge Arbeiterbewegung entwunden hatte, ließ Clara Zetkin - nach eigenen Worten - fast wahnsinnig werden und an Selbstmord denken: Hier ging ein Lebenswerk in Trümmern.
Als diese Vorgänge spiegeln sich in Clara Zetkins Briefen aus dem ersten Weltkrieg. (Foto: Wikipedia)

Veranstalter Rosa-Luxemburg-Club Harz und Deutscher Freidenker Verband Quedlinburg
Information und Anmeldung über Thomas Loch, Tel.: 0171 / 19 96 214

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Der 19. Quedlinburger Bücherfrühling wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und den Landkreis Harz